DRK-Schwesternschaft Ostpreußen | Itzehoe
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Tipp des Monats von Schwesternschaft profess!onal

Itzehoe, im Mai 2018

 

 

Am 16. Juni findet von 10:00 bis 15:00 Uhr folgende Fortbildung statt:

Color your life – Farbtypberatung

Positive Ausstrahlung durch die optimalen Farben

Jeder Mensch hat einen von der Natur festgelegten Farbtyp, der sich aus der natürlichen Haar-, Augen- und Hautfarbe zusammensetzt. Durch die richtigen Farbtöne sehen Sie präsenter, vitaler und attraktiver aus. Das macht sich beruflich wie auch im Alltag bemerkbar.

Den TeilnehmerInnen wird geholfen, durch eine individuelle Farbberatung herauszufinden, was für ein Farbtyp sie sind. Entdecken Sie neue Facetten von sich und lernen Sie, diese gekonnt zur Geltung zu bringen.

 
Inhalte der Fortbildung sind:

  • Individuelle Farbberatung aller TeilnehmerInnen
  • Die schönsten Farb­kombinationen für SIE
  • Tipps zu Brille, Schmuck und Accessoires
  • Zusammenstellung eines Farbpasses mit den Farben, die Sie vorteilhaft erscheinen lassen
     

Dozentin: Sonja Hinrichs, Coaching und Image

Die Teilnahmegebühr beträgt 67,00 €.

Genießen Sie einen entspannten Tag bei einem Glas Sekt und einem leichten Mittagessen! Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

 
Auch viele andere interessante Fortbildungen haben wir für Sie in unser Programm aufgenommen. Stöbern Sie doch einmal durch unser aktuelles Bildungsprogramm …

 

 

Aktuelle Information

Gemeinsame Stellungnahme des Verbandes der Schwesternschaften vom DRK e.V. und des DRK e.V.

im Februar 2018

Der Verband der Schwesternschaften vom DRK e.V. und das DRK e.V. begrüßen die aus den Sondierungsverhandlungen hervorgehende Haltung der potenziellen Koalitionäre hinsichtlich einer guten, flächendeckenden medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung. Mit Blick auf die aktuellen Koalitionsgespräche möchten wir jedoch einige – aus unserer Sicht kritischen Punkte – der Sondierungsergebnisse beleuchten.

Stärkere Einbeziehung von Pflegenden in die Primärversorgung

Die Berufsgruppe der Pflegenden wurde bei den Maßnahmen zur Verbesserung der Zugänglichkeit des Gesundheitssystems völlig vergessen. Dies zeugt nicht nur von einem fehlenden Bewusstsein für die professionelle Pflege als bedeutende Ressource einer wohnortnahen und niedrigschwelligen Gesundheitsversorgung, sondern weist auch darauf hin, dass nationale und internationale Empfehlungen zur Verbesserung der Erreichbarkeit des Gesundheitswesens weiterhin ignoriert werden (vgl. SVR, 2007, S. 28; Kringos et al., 2015, S. 129).
Wir fordern an dieser Stelle einen stärkeren Einbezug von Pflegenden in die Primärversorgung. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf eine Neuverteilung von Aufgaben und dem Auftreten als eigenständiger Leistungserbringer.
Hierzu bedarf es zwingend regulatorischer Korrekturen in Bezug auf § 63 Abs. 3c SGB V (Übertragung von ärztlichen Tätigkeiten), um entsprechende Modellprojekte flächendeckend realisieren zu können. Eine Chance, die seit vielen Jahren verpasst wurde. Neben einer Verbesserung der Zugänglichkeit des Gesundheitssystems wird dies auch zu einer nachhaltigen Steigerung der Attraktivität des Berufsbildes beitragen. Hierdurch wird nicht zuletzt auch dem Fachkräftemangel in der Pflege entgegengewirkt – insbesondere im Zusammenhang mit dem neuen Pflegeberufegesetz, welches die intersektorale Mobilität der Pflegefachpersonen erhöht.

Personalaufstockung in der Altenpflege ist ein Tropfen auf den heißen Stein

Ebenso begrüßen wir die Absicht, „die Arbeitsbedingungen und die Bezahlung in der Alten- und Krankenpflege sofort und spürbar (zu) verbessern“, was insbesondere für den Bereich der Altenpflege dringend erforderlich ist. Die beabsichtige Anzahl von 8.000 neuen Fachkraftstellen kann angesichts der bestehenden 13.596 Pflegeeinrichtungen jedoch nur als Tropfen auf den heißen Stein gewertet werden, da dies nur rund 0,6 Stellen pro Einrichtung ausmachen würde. Ausgehend von 928.939 verfügbaren Pflegeplätzen in stationären Pflegeeinrichtungen würde es sich demnach um ungefähr 1 Stelle pro 116 Pflegeplätze handeln (vgl. Gesundheitsberichterstattung des Bundes, 2015).

Personalbemessungsinstrumente müssen sich am tatsächlichen Versorgungsbedarf orientieren

Wir begrüßen weiterhin die Vorhaben hinsichtlich „verbindlicher Personalbemessungsinstrumente“ in der Altenpflege und die Ausweitung der pflegesensitiven Bereiche im Krankenhaus auf „alle bettenführenden Abteilungen“. Allerdings steht und fällt der zu erwartende Nutzen dieser Instrumente mit ihrer Ausgestaltung – die zum heutigen Zeitpunkt noch offen ist. Aus unserer Sicht sollte der Ausgangspunkt der Überlegungen für ein geeignetes Personalbemessungsinstrument immer der tatsächliche Versorgungsbedarf der jeweiligen Zielgruppe sein.

Personalaufstockung kann nur durch Verbesserung der Rahmenbedingungen gelingen

Klar ist jedoch, dass die – absolut notwendige – Personalaufstockung in der Praxis nur schwer umzusetzen ist, wenn sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt nicht verändert. Das von der Sondierungsgruppe vorgeschlagene „Sofortprogramm“ bietet hier sicherlich gut gemeinte Ansätze, wie „eine Ausbildungsoffensive, (…) eine bessere Rückkehr von Teil- in Vollzeit (…) sowie eine Weiterqualifizierung von Pflegehelfern zu Pflegefachkräften“.
Ohne eine grundlegende Verbesserung der Rahmenbedingungen in allen Bereichen der Pflege – wie Reduzierung der Arbeitsbelastung, Erhöhung der Handlungsautonomie und angemessene Vergütung – können diese Maßnahmen jedoch keine große Wirkung entfalten. So reduzieren viele Pflegende ihren Stellenanteil gerade vor dem Hintergrund der hohen physischen und psychischen Belastungen – und nehmen lieber Einbußen im Einkommen in Kauf, als noch mehr an Lebensqualität zu verlieren. Nur mit einer Veränderung der Rahmenbedingungen wird es gelingen, sowohl junge Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern, als auch diejenigen, die den Beruf bereits ausüben, langfristig zu binden.

Quellenangaben und Downloadbereich: www.rotkreuzschwestern.de

 

Jahresempfang bei der DRK-Schwesternschaft Ostpreußen e. V.

Itzehoe, 31. Januar 2018

„Wie gut es hier im Cläre-Schmidt-Senioren-Centrum [CSSC] wieder riecht. Sicher werden wir gleich auf dem Jahresempfang der DRK-Schwesternschaft Ostpreußen kulinarisch verwöhnt“, freute sich Landrat Torsten Wendt auf dem Weg zum Veranstaltungssaal im Haus. Herr Wendt wurde auf der letzten Mitgliederversammlung von den Mitgliedern in den Vorstand der Schwesternschaft gewählt „und neben dem guten Essen trifft man auf nette Menschen.“

Zum ersten Mal hatte Oberin Maria Lüdeke gemäß der Tradition dieser Schwesternschaft am 31. Januar zum Jahresempfang geladen. Sie sprach in ihrer Begrüßung der Gäste – neben den Mitgliedern und MitarbeiterInnen waren auch Partner aus dem Steinburger Gesundheitswesen und der lokalen Politik gekommen - von ihren ersten hundert Tagen, an der Spitze der DRK-Schwesternschaft Ostpreußen e.V. „Wir stehen vor großen Herausforderungen im Gesundheitswesen - als Beispiel sei hier die personelle Unterversorgung genannt. Nur professionsübergreifend können wir die Aufgaben lösen. Die ‚vernetzte Gesundheit‘ ist dabei eine Voraussetzung. Und das ist ein Grund, warum ich hier heute mit Ihnen ins Gespräch kommen möchte.“ Bevor es dazu kam, sorgte allerdings ein „Dozent“ für kurzweilige Unterhaltung. Oberin Maria Lüdeke wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass im eigenen neuen Fortbildungsprogramm Angebote zu finden seien wie zum Beispiel die „Humorpille“. Der Klinik-Clown Dr. med. Wurst sorgte den Abend über für eine lockere Stimmung und lautes Gelächter.

Ein Beitrag von Ellen Kühn 

 

Amtsübergabe bei der DRK-Schwesternschaft Ostpreußen e. V.

Itzehoe, 24. Oktober 2017

Vor 20 Jahren wurde Angela Eggers durch einen Zeitungsartikel auf die Arbeit der DRK-Schwesternschaft Ostpreußen aufmerksam. Genia Dohnke war als Oberin ins Amt eingeführt worden und sagte, dass sie aus der Schwesternschaft ein modernes Dienstleistungsunternehmen machen wolle. Angela Eggers rief an und fragte: „Kann ich mitmachen?“

Und wie sie konnte. Als Sozialmanagerin für Öffentlichkeitsarbeit fing sie an, sechs Jahre später wurde sie selbst Oberin. In ihrer 14-jährigen Amtszeit habe sie die Schwesternschaft „wirklich geführt“, betonte Prof. Dr. Arno Deister aus dem Vorstand jetzt bei Eggers’ Verabschiedung im Cläre-Schmidt-Senioren-Centrum (CSSC). Sie habe alle Aufgaben „mit Persönlichkeit, Kompetenz und Professionalität angepackt und viele erfolgreiche Veränderungen umgesetzt“.

Das gilt auch über ihre Amtszeit hinaus: Aus persönlichen Gründen tritt die 60-Jährige in den Ruhestand – und hat für die Zukunft ein völlig neues Führungsmodell auf den Weg gebracht: Nachfolgerin Maria Lüdeke wird nicht nur die Itzehoer Schwesternschaft und die Schwesternschaft Elsa Brandström in Flensburg von Angela Eggers übernehmen, sondern weiterhin Oberin der Heinrich- und Anschar-Schwesternschaft in Kiel bleiben. Es gibt also nur noch eine Oberin für vier Schwesternschaften in Schleswig-Holstein.

Es sei ein Wagnis und Experiment, sagte Prof. Deister. „Aber ohne Experimente werden wir nichts verändern und nichts verbessern können.“ Angela Eggers habe bei ihrem Lösungsvorschlag nicht nur an die Mitglieder gedacht, sondern auch an die allgemeinen Entwicklungen in der Pflege.

Angela Eggers habe immer das große Ganze im Blick behalten, sagte auch ihre Stellvertreterin Regine Gilgen. Unaufgeregt, verbindlich und lösungsorientiert habe sie die Schwesternschaft geleitet, klug verhandelt, große Netzwerke gesponnen und dabei immer den Kontakt zu den Mitgliedern gepflegt. „Du warst eine unerschöpfliche Quelle für Ideen und hattest deine Augen immer überall.“

Unter Angela Eggers’ Führung erfolgte unter anderem der Auszug aus der Talstraße und aus dem Haus am Bornbusch sowie der Einzug in das CSSC, zudem wurden mehrere gemeinnützige Gesellschaften wie die DRK-Schwesternschaft mobil gegründet. „Dein Ziel war und ist es, die Schwesternschaft zu stärken und Arbeitsplätze für die Mitglieder zu schaffen.“ Dass sie „mutig, aber nie übermütig“ agiere, zeige sie auch bei der Nachfolge-Regelung - für Gilgen ein Paradebeispiel für das Wesen der Schwesternschaften: „Starke Frauen beschreiten neue Wege.“

Ihre erste Aufgabe habe vor 20 Jahren darin bestanden, das altehrwürdige Mutterhaus in der Talstraße „ein bisschen moderner zu machen“, blickte Angela Eggers zurück. In einer Gemeinschafts-Aktion wurden Gardinen genäht und die Räume aufgefrischt. Dieses gemeinsame Anpacken und Wir-Gefühl macht für sie bis heute das Wesen der Schwesternschaft aus. „Ich habe einen ganz neuen Heimatbegriff erfahren.“ Sie erinnerte auch an die Gründung der Itzehoer Tafel gemeinsam mit dem DRK-Kreisverband – „der Inbegriff von Vernetzung“. Die scheidende Oberin dankte für „den Mut, das Zukunftsmodell der nordischen Vier“ zu versuchen.

Nachfolgerin Maria Lüdeke trifft in Itzehoe auf alte Bekannte: Sie war bei der Gründung des CSSC dort die Pflegedienstleitung. „Ich freue mich sehr zurückzukehren“, sagte sie. Birte Vehlow als Standortvertreterin für Itzehoe wird ihr zur Seite stehen – eine neue Funktion, die eigens eingerichtet wurde.

Ein Beitrag von Katrin Götz