MOBIL macht mobil – jetzt auch mit Strom

Der ambulante Pflegedienst der DRK-Schwesternschaft Ostpreußen e.V. setzt auf Elektromobilität.

Vier neue rote E-Autos erstrahlen neben den dunkelblauen Benziner vor dem Neubau des ambulanten Pflegedienstes Schwesternschaft MOBIL. Im Juni 2021 wurden sie feierlich übergeben und die Mitarbeitenden der verschiedenen Bereiche bekamen direkt eine kleine Einführung in den Ladeprozess, in die Automatikschaltung sowie in die Rückfahrkamera und sonstige Möglichkeiten. Am Anfang waren viele noch skeptisch und unsicher, aber nach einer kurzen Probefahrt waren die meisten von den Vorteilen der E-Autos überzeugt. Eine Angst bleibt allerdings: zu schnell zu fahren und geblitzt zu werden. „Man muss sich erst noch daran gewöhnen, dass die E-Autos so leise sind. Man merkt gar nicht, dass man anstatt 50 km/h bereits 70km/h fährt“, sprach eine Mitarbeiterin das aus, was viele dachten. Trotzdem freuen sich alle Mitarbeitenden über die neuen Autos und die neue Technologie.

Langfristige Planungen

Bereits bei den Planungen für den Neubau an der Edendorfer Straße vor ca. vier Jahren wurde an die Anschaffung von Elektroautos und an eine mögliche Photovoltaikanlage gedacht. Dadurch wurde die entsprechende Infrastruktur bereits eingeplant und eingebaut. „Wir haben mit dem Neubau eine komplett neue Infrastruktur auf den Weg gebracht“, erklärte Geschäftsführer Gerhard Boll und hob insbesondere das Ladesäulen- und Strommanagement hervor, „Die Ladesäulen sind so ausgelegt, dass sie den Mitarbeiter*innen ein schnelles und bequemes Aufladen und damit eine Zeitersparnis ermöglichen.“ Die beiden intelligenten Ladesäulen auf dem Parkplatz des ambulanten Pflegedienstes können alle vier E-Ups von Volkswagen gleichzeitig, in kurzer Zeit und unabhängig von öffentlichen Ladensäulen vollständig laden.

Komfort und Sicherheit für Mitarbeitende

Die Anschaffung der neuen E-Autos bringt für die Mitarbeitenden auch mehr Komfort und Sicherheit bei der Arbeit. „Es wurde bei der Anschaffung auf die Wünsche der Mitarbeitenden geachtet“, sagt Oberin Birte Vehlow, „So sind die Autotüren des 5-Türers kleiner als die Türen eines 3-Türers, was in engen Parklücken besonders von Vorteil ist.“ Klimaanlage, Sitzheizung oder auch die Handyhalterung sind zusätzliche kleine Aspekte, die die tägliche Arbeit beim ambulanten Pflegedienst Schwesternschaft MOBIL angenehmer machen.

Investitionen lohnen sich

Die Anschaffung der E-Autos lohnt sich auf jeden Fall für den ambulanten Pflegedienst, weil die Mitarbeitenden hauptsächlich nur kurze Strecken im Stadtgebiet Itzehoes fahren und somit keine große Reichweite benötigen. Bis zu 200 Kilometer können aber auch ohne zusätzlichen Zwischenstopp gefahren werden. „Insgesamt sparen wir durch die E-Ups mit Automatik jährliche Kosten bei den Instandhaltungskosten ein. Die E-Autos haben den unschlagbaren Vorteil, dass bei den kurzen Stadtfahrten keine Getriebe beschädigt werden können“, sagt Geschäftsführer Gerhard Boll. Das langfristige Ziel ist es, mindestens die Hälfte des Fuhrparks mit E-Autos auszustatten. Mit den ersten vier E-Ups ist somit ein Anfang gemacht.